
Mein Name ist Dagmar Becker. Ich bin Mitglied des Thüringer Landtages.
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Ihre
Dagmar Becker
Mit Aussaat von Genmais im Altenburger Land wird Wille der Bevölkerung missachtet
Die heute bekannt gewordene Aussaat von gentechnisch verändertem Mais in der Gemeinde Schmölln im Altenburger Land kritisiert die SPD-Abgeordnete Dagmar Becker scharf. „Mit der Aussaat wird missachtet, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung im Altenburger Land und in ganz Thüringen den Genmais nicht will“, sagt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Jede Region müsse selbst entscheiden können, ob sie den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen toleriere oder nicht. Dies müsse insbesondere für die umstrittene Maissorte MON810 gelten, die im Altenburger Land verwendet werde. MON810 sei in anderen Ländern, wie in Frankreich, verboten.
Becker unterstützt daher die Forderung der SPD-Bundestagsfraktion, den Landkreisen zu ermöglichen, sich verbindlich zu gentechnikfreien Zonen zu erklären. Zudem sei es sinnvoll, wenn im Rahmen der Genehmigung für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auch die wirtschaftlichen Folgen des Anbaus für die Region berücksichtigt werden. Für die Vermarktung Thüringer Lebensmittel seien die hohe Qualität und der Zuspruch der Bevölkerung von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Nordhausen am 10.05.2008
Gute Arbeit muss drin sein!– Leiharbeit gesetzlich begrenzen
Unter dem Motto „Gute Arbeit muss drin sein – Leiharbeit gesetzlich begrenzen“ rufen der DGB, Die Linke, die SPD und Bündnis90/DieGrünen in Thüringen zur Teilnahme an den Mai-Kundgebungen im Land auf.
Veröffentlicht von SPD Thüringen am 28.04.2008
Erfurt, 18.04.2008
Die jetzt von Kali und Salz beantragte weitere Nutzung der stillgelegten Grube in Springen zur Entsorgung von Kaliabwässern lehnt SPD-Umweltpolitikerin Dagmar Becker strikt ab. „Die äußerst umstrittene Nutzung von Springen war ausdrücklich als Zwischenlösung genehmigt“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Sie laufe Ende Mai dieses Jahres aus. „Und das ist gut so“, so Becker.
„Offenbar will die Landesregierung bei der Entsorgung der Lauge weiter auf Notlösungen und Provisorien setzen“, kritisiert sie mit Verweis auf die vom Land in Aussicht gestellte Verlängerung der Entsorgung unter Tage. „Dies ist eine Strategie, die eindeutig zu Lasten der Umwelt geht“, so die Umweltpolitikerin. Dies gelte auch für die erneut von K+S bekräftigte Fortsetzung der Versenkung in der Gerstunger Mulde. Becker erinnert an die gravierenden Probleme, die im Zusammenhang mit der Versenkung von Salzabwässern im hessischen Neuhof auftraten. Diese dürften sich in Thüringen nicht wiederholen.
Becker fordert deshalb zum schnellstmöglichen Zeitpunkt ein Konzept für eine dauerhafte Gesamtlösung der Kaliabwasserentsorgung. Trotz Ankündigung stehe es aus. Nur mit einem durchdachten Konzept könnten die Werra sowie das Grundwasser vor Ort und nicht zuletzt die Produktion und die daran hängenden Arbeitsplätze im Werk Werra gesichert werden. Becker fordert die CDU-Landesregierung erneut auf, eine schnellstmögliche Lösung des Kaliabwasserproblems anzustreben. Werra, Gerstunger Mulde sowie die Grube Springen dürften nicht zusätzlich belastet werden. Becker: „Die Grenze des Zumutbaren ist bereits weit überschritten.“
Franzisca Friedrich
Pressereferentin
Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Nordhausen am 18.04.2008
Erfurt, 17.04.2008
Scharfe Kritik der SPD-Fraktion haben die Pläne zur Änderung des Waldgesetzes hervorgerufen. Nach der heutigen Beratung im Landwirtschaftsausschuss zeigte sich die umweltpolitische Sprecherin Dagmar Becker empört über die von der CDU-Fraktion vorgetragene Argumentation, mit einer Novelle des Waldgesetzes könne man die illegale Motorsportnutzung in kontrollierte Bahnen lenken. Dies komme einem Einknicken des Rechtsstaats vor einer illegalen Praxis gleich. „Da kann man ja gleich das innerörtliche Tempolimit aufheben, weil es zu viele Raser gibt“, so Becker.
Außerdem werbe Thüringen weltweit damit, das grüne Herz Deutschlands zu sein: „Wie will man naturliebenden Wanderern erklären, warum dieses grüne Herz mit grauen Abgasen vernebelt wird?“ Mit einer gesetzlichen Öffnung werde eine noch vorhandene Hemmschwelle durchbrochen und Motorsport im Wald gesellschaftsfähig gemacht. Die Klimaschutzdebatte sei an der CDU-Fraktion vorbei gegangen. Offensichtlich habe man nichts aus den umweltpolitischen Fehlern der vergangenen Jahre gelernt und mache munter nach der Devise weiter: Der Wald gehört uns. Becker kündigte massiven Widerstand gegen die Gesetzesnovelle an. Es gebe nicht den geringsten Grund, das bestehende klare Verbot zu verwässern. Um Motorsportveranstaltungen weiterhin durchführen zu können, seien andere Wege möglich.
Marion Wolf
Pressesprecherin
Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Nordhausen am 17.04.2008
Erfurt, 25.03.2008
Aufklärung über den Umfang eines möglicherweise illegalen Müllimports nach Thüringen fordert Dagmar Becker, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Becker bezieht sich dabei auf aktuelle Pressemeldungen, wonach Müll aus Sachsen-Anhalt illegal nach Thüringen gebracht und entsorgt wurde. Die Landesregierung müsse schnellstmöglich klären, in welchem Umfang Thüringen von dem Müllskandal betroffen sei.
Becker will die Auswirkungen des Müllskandals auf Thüringen in der kommenden Umweltausschusssitzung thematisieren. Im Mittelpunkt soll dabei stehen, wo genau der Müll aus Sachsen-Anhalt entsorgt wurde - auf Kalihalden, in ehemaligen Bergwerken oder auf Deponien in Thüringen. Die Umweltpolitikerin möchte zudem geklärt wissen, welche Substanzen in welchen Mengen im Zusammenhang mit dem aktuellen Müllskandal im Freistaat abgelagert wurden, und welche Gefahren für die Umwelt davon ausgehen. Klärungsbedarf sieht die Umweltpolitikerin auch bei der Frage, wer für die mögliche illegale Müllbeseitigung verantwortlich ist und was von den zuständigen Behörden unternommen wurde.
Becker forderte die Landesregierung auf, alles Notwendige einzuleiten, um Gefahren für die Umwelt sowie für Bürger und den Freistaat zu minimieren.
Franzisca Friedrich
Pressereferentin
Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Nordhausen am 25.03.2008